Monatsspruch

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.

1.Samuel 7, 3
 
 

Impuls
März

Darum, meine lieben Brüder,
seid fest, unerschütterlich und nehmt immer mehr zu in dem Werk des Herrn,
weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn!
1. Korinther 15,58

Kennen wir das nicht auch recht gut – wenn eine Sache abgeschlossen ist, ziehen wir danach ein Fazit, eine Schlussfolgerung. In wenigen Gedanken fassen wir dabei alles zusammen, bringen es auf den Punkt oder bewerten es. 

So auch Paulus hier in dem letzten Vers von 1. Korinther 15. Davor berichtet er ausführlich von der Auferstehung. In der Gemeinde in Korinth gab es Leute, die behaupteten: „Eine Auferstehung von den Toten? Das gibt es nicht. Das können wir uns nicht vorstellen, das passt nicht in unser Weltbild hinein. Also kann es auch nicht sein!”

So lebten sie nur im hier und jetzt und verstanden es nicht, dass ihr Leben mit seinen kleinen und großen Entscheidungen eine Ewigkeitsdimension hat. Darum schreibt und bezeugt Paulus im ganzen Kapitel die Auferstehung – von Jesu Auferstehung bis hin zur Auferstehung derer, die an Jesus glauben. 

Ganz zuletzt, im letzten Vers des Kapitels, zieht er dann ein Fazit, eine Schlussfolgerung für uns:

„Darum, seid fest, unerschütterlich” – heißt, wir sollen einen festen Standpunkt haben, nicht davon abweichen. In Römer 5,2 sagt Paulus: „Wir rühmen uns der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird!” Auferstehungshoffnung ist also keine billige Jenseitsvertröstung – wir dürfen uns vielmehr der Hoffnung rühmen, die Gott geben wird. 

Und diese Hoffnung hat auch Auswirkungen auf uns heute: „Nehmt immer mehr zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.”

Gottes große Zukunft gibt unserem Leben, unseren Kämpfen und Entscheidungen einen Sinn. Nichts ist dann bedeutungslos, nichts ist vergeblich, nichts nutzlos oder umsonst, was wir in Verbindung mit unserem auferstandenen Herrn tun. Ich wünsche uns dies beides, dass wir die Ewigkeitsperspektive nicht aus den Augen verlieren und wir unser Leben auf dieses Ziel hin ausrichten.

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