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Jesus Christus spricht:
Kommt und seht!

Johannes 1,39
Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.

Sacharja 2,14

Jahreslosung

„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“
Johannes 6,37

Hast du schon mal gedacht: „Das werde ich dem nie vergeben!“? Wir sehnen uns nach Gerechtigkeit, nicht nach Vergebung. Auge um Auge, Zahn um Zahn, das ist unser Prinzip für Gerechtigkeit. Wie mein kleiner Großneffe sagte: „Er hat meinen Turm kaputt gemacht, darum habe ich jetzt auch seinen kaputt gemacht. Das ist gerecht!“ So sieht unsere Vorstellung von Gerechtigkeit aus. Das Letzte was wir tun würden ist dem Menschen, der uns letzte Woche um 2000€ erleichtert hat zu einem freundlichen Abendessen einzuladen.

Aber genau das ist es, was Gott tut! Tag für Tag sieht er, wie wir Menschen uns gegenseitig verletzen, betrügen und berauben und wie wir ihn loswerden wollen, weil wir unser eigener Gott sein wollen. Gott kann Ungerechtigkeit nicht ertragen. Er selbst hat sich dazu verpflichtet absolut gerecht zu sein und jedem Menschen recht zu schaffen. Wäre Auge um Auge Gottes Prinzip für Gerechtigkeit, dann könnten wir alle die Schuld niemals bezahlen, die wir im Laufe unseres Lebens auf uns geladen haben. Aber Gottes Prinzip für Gerechtigkeit ist von Liebe zu jedem Menschen gelenkt. Er kann es nicht ertragen, dass wir alle an unserer Schuld verloren gehen. Das ist nicht, wofür er uns geschaffen hat. Er hat uns geschaffen, um mit ihm Gemeinschaft zu haben. Darum musste ein anderer Plan her, um Gerechtigkeit zu schaffen. Gott konnte unsere Schuld nicht einfach fallen lassen sonst wäre er nicht gerecht, aber er konnte die Schuld auf sich nehmen und an unserer Stelle bezahlen. Das ist es was Jesus für uns am Kreuz tat. Er trug die Schuld und alle Ungerechtigkeit der ganzen Welt und hat für sie bezahlt, obwohl er unschuldig war. Er hat Folter, Spott und Strafe aus Liebe zu uns ertragen und doch lauteten seine Worte dort am Kreuz: „Vater vergibt ihnen!“ (Lk 23,34).

In Jesus lädt Gott jeden zu dem wunderbarsten Gastmahl ein, dass es jemals gab: Ewige Gemeinschaft mit ihm (Lk 14,16-24). Keine Schuld ist zu groß, niemand wird abgelehnt! Wer Jesus seine Schuld bekennt und ihn als seinen Retter annimmt, der darf zum Gastmahl kommen.

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