Samstag: Hoffnung - Nicht von dieser Welt

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Wir laden dich zu unserer Themenwoche mit Henrik Ermlich ein. Wenn du noch nicht viel mit dem christlichen Glauben zu tun hast, dann hast du diese Woche die Möglichkeit mehr darüber zu erfahren. 

Hör es dir an, es wird dir nicht schaden.
Wir hoffen dich bald persönlich begrüßen zu dürfen!

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel.

Haggai 1,6

Impuls

„Ihr sät viel und bringt wenig ein;
ihr esst und werdet doch nicht satt;
ihr trinkt und bleibt doch durstig;
ihr kleidet euch, und keinem wird warm;
und wer Geld verdient, der legtˋs in einen löchrigen Beutel.“
Haggai 1,6

Wer wünscht sich das nicht von uns – dass unser Leben unter dem Segen Gottes steht und wir auch anderen Menschen zum Segen werden? Als der Prophet Haggai diese Worte hier spricht, waren die Israeliten nach 70-jähriger Gefangenschaft wieder in ihr Land zurück gekommen. Schon im zweiten Jahr nach ihrer Ankunft begannen sie mit dem Wiederaufbau des zerstörten Tempels. Doch als sich Widerstand meldete, blieb der Bau 16 Jahre lang liegen. Man arbeitete und baute – aber nur noch an den eigenen Häusern und am eigenen Wohlstand. 
„Mein Haus steht wüst da, und ein jeder eilt nur, für sein Haus zu sorgen", sagt Gott dem Volk (Haggai 1, 9 b).

Ist unser Leben gesegnet? Bestimmt hätten damals viele dem zugestimmt! Die eigenen Häuser waren fertig, die Felder bearbeitet und die neue Freiheit genossen alle.

Nur Gott sah das anders. Er hält Segen zurück, weil wir damals und heute oft die falschen Prioritäten setzen. So sagt Jesus in der Bergpredigt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wir euch das andere zufallen." (Matthäus 6,33). Ja, dem, der Zeit für ihn und sein Haus, sein Anliegen hat, das zu seiner ersten Priorität macht, dem wird Gott das andere schenken – und innere Zufriedenheit, Geborgenheit und Freude dazu.

Ein Vater hält seinem Jungen eine Packung mit vielen Süßigkeiten hin. „Greif rein, und nimm dir, was du willst!" Der Junge schüttelt den Kopf. „Ich will nicht!" „Na komm schon – nimm dir, was du willst!" Wieder lehnt der Junge ab. „Was ist los? Warum nimmst du dir keine Süßigkeiten?" 
„Papa, gib du sie mir. Du hast größere Hände!", sagt der Junge.

Gott schenkt gerne und großzügig. Alles, was aus seiner Hand kommt, ist besser als das, was wir uns selber nehmen. Ich wünsche uns, dass Gott uns dieses Vertrauen zu ihm schenkt.

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