Monatsspruch

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

1.Mose 9, 13
 

Impuls
Januar

Was ist das kostbarste Gut? Darauf kann man sicher viele Antworten geben. Die meistgenannten sind vielleicht Zeit, Gesundheit, Freiheit und Friede.

Viele Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden. In Ruhe, ohne Angst und Sorge vor morgen, sein Leben leben. Die Sorge vor Terror und Krieg beunruhigt viele Menschen.

Nur zehn Länder weltweit gelten dem „Global Peace Index“ zufolge als vollkommen friedlich: Weder sind sie in Kriege verwickelt, noch gibt es Konflikte, die den Zusammenhalt der Gesellschaft bedrohen.  NUR 10 LÄNDER!

Innerhalb der letzten 3500 Jahre gab es in der zivilisierten Welt insgesamt nur 230 Jahre ohne Krieg. Zahlen, die uns zeigen, wie friedlos diese Welt ist.

Wir erwarten von den Regierenden, dass sie für eine friedliche Welt sorgen. Wir wünschen uns Frieden. Für diese Welt und für uns. Aber geht Friede nur von den Regierenden aus?

Suche Friede und jage ihm nach. Dieses Wort aus einem Psalm des Königs David macht uns deutlich, dass wir durchaus auch einen Beitrag zum Frieden leisten können und sollen. Vielleicht nicht zum Frieden in der Welt, aber ganz bestimmt zum Frieden in unserem Umfeld. König David hat uns selbst ein Beispiel gegeben. Als Saul nach ihm suchte, um ihn zu töten, hat David den schlafenden Saul in der Höhle von En-Gedi gegen das Drängen der Männer, die mit ihm waren, verschont. Er begegnete seinem Feind nicht mit Hass und Gewalt, sondern mit Frieden.

Mit dem Beginn eines neuen Jahres nehmen sich viele Menschen etwas vor, das sie in ihrem Leben verändern wollen. Den Frieden suchen und ihm nachjagen in der Familie, mit den Nachbarn, in der Gemeinde, auf der Arbeit, ist ein wunderbarer Beitrag zum Frieden, den wir leisten können, und ein wunderbares Vorhaben für das neue Jahr. Lasst uns also, soweit es uns möglich ist, mit allen Menschen Frieden haben.

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