Monatsspruch

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3, 11
 

Impuls
September

Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt;
nur das der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Prediger 3,11

Alles hat seine Zeit – so sagt es schon der Volksmund. Für was wir Zeit haben – uns Zeit nehmen, das ist uns wichtig. Erleben tun wir die Zeiten meist ganz unterschiedlich. Ferien oder Urlaub vergehen oft wie im Flug, dagegen kommen uns z. B. beim Zahnarzt oft Sekunden wie ganze Ewigkeiten vor.

Alles hat seine Zeit. Der Verfasser des Predigerbuches der Bibel, König Salomo, zeigt, dass es mehr gibt als das, was wir selbst in unsere Lebenszeit hineinpacken, denn – Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt!

Ewigkeit – nicht vergänglich – sondern bleibend. Gott hat in jeden Menschen diese Ewigkeit ins Herz gelegt – einen Raum in uns, der für ihn bestimmt ist und den auch nur Gott selbst ausfüllen kann. Wenn wir selbst versuchen, mit irgendetwas anderem diesen Raum auszufüllen, wird immer eine Leere zurückbleiben.

Darum tut Gott noch viel mehr.

Er  schenkt uns sein Wort als Orientierung und Wegweisung, weil er die Ewigkeit nicht ohne uns verbringen will.

“Das Gras verdorrt (man denke nur an diesen Sommer…)
die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.”

Jesaja 40,8

Und vor allem hat er seinen Sohn in die Welt gesandt.

“Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.”
Johannes 3,16

Auf wen und was ist unser Herz ausgerichtet – zeitliches oder ewiges? Für wen öffnen wir unser Herz? Was füllt unseren Terminkalender aus?

Ich wünsche uns, dass wir dieselbe Antwort für uns finden, von der auch Salomo einige Verse später schreibt:

“Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig, man kann nichts dazutun noch wegtun.”
Prediger 3,14

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