Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus.

2. Thessalonicher 3,5

Lebendiger Adventskalender

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Impuls

Die Tage werden kürzer und kühler, es beginnt die dunkle und kalte Jahreszeit. Manchmal wird es auch in unseren Leben dunkel und kalt. Wenn uns Probleme zu groß erscheinen und scheinbar niemand da ist, der uns verstehen oder helfen könnte. In solchen Situationen ist es schwer, den Mut zu finden, auf etwas Anderes zu schauen, als auf die eigenen Probleme. Hoffnung geschweige denn Zuversicht zu fassen, ist dann fast unmöglich und die meisten von uns verstecken sich hinter Selbstmitleid, Stress, Depression oder Aggression. Am Ende kennt das Herz nur noch einen Ausweg: Die Resignation. Nichts Anderes ist mehr zu sehen. Manch ein Mensch erinnert sich in diesen Momenten vielleicht noch an Gott, den liebenden Gott, der so gerne hilft, wenn man ihn bittet. Und dann spricht man mit letzter Kraft im Herzen ein Gebet: „Gott, bitte hilf mir!“…aber was, wenn die erwünschte Hilfe nicht kommt?

Verständlich, dass Paulus in 2. Thess. 3, 5 bittet, der HERR selbst soll die Herzen der Thessalonicher ausrichten. Denn aus eigener Kraft können wir den Blick nicht von unseren Problemen hin zu Gott und seiner Liebe richten. Zu schnell sind wir überfordert, enttäuscht, verletzt und ungeduldig. Wenn wir auf unsere Probleme schauen, dann wissen wir, woran wir sind. Mit ihnen sind wir schließlich gut vertraut und haben uns ihretwegen bereits die eine oder andere Nacht um die Ohren geschlagen.

Am 21. Dezember erleben wir die längste Nacht des Jahres; die längste Zeit herrscht Dunkelheit. Und drei Nächte später ist Heiligabend und Gottes Liebe offenbart sich in dem als Mensch geborenen Jesus Christus – Gottes Sohn. Drei Tage nach der längsten Nacht des Jahres. Als Jesus am Kreuz für dich und mich starb – aus Liebe – dauerte es danach auch drei Tage bis er wiederkam und Gottes Liebe somit gegen die Dunkelheit, den Tod und die Sünde gewann. Drei schier unendlich lange und dunkle Tage.

Das Warten auf Christus lohnt sich, aber es erfordert eine Geduld, die das menschliche Herz allein nicht aufbringen kann. Gott muss uns helfen und unsere Herzen neu ausrichten – immer wieder – jeden Tag. Damit wir nicht auf die Dunkelheit schauen und wie sie uns immer mehr umgibt und einnimmt, sondern auf Gottes Liebe und seine Wiederkunft. Er hat nicht nur einmal bewiesen, dass sein Wort gilt, daher kann sich unser Herz freuen, auch wenn wir die längste Nacht unseres Lebens erleben. Der Herr kommt bald!

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