Monatsspruch

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.

Apostelgeschichte 17, 27

Impuls

Beim jüngsten Gericht soll neuerdings
Rechtsbeistand zugelassen werden

 

Ostern, das wichtigste Fest der Christenheit, steht vor der Tür. Passend zu diesem Anliegen habe ich ein Bild des Malers Gerhard Glück vor Augen. Gemalt ist das „Jüngste Gericht“, der Tag, an dem die Menschheit darauf wartet, von Gott vorgeladen zu werden. Die „schuldigen“ Menschen auf dem Bild machen einen traurigen Eindruck, weil ihnen bewusst wird, dass sie dem Gericht nicht entkommen können. Im Hintergrund erkenne ich ganz klein den Teufel. Erstaunlicherweise macht er einen machtlosen und offensichtlich geknickten Eindruck.

Der Grund dafür: Jeder dieser „schuldigen“ Menschen ist mit Rechtsbeistand – in Form eines akkurat gekleideten Anwalts mit schwarzem Aktenkoffer – zum Gericht erschienen. Die Menschen haben einen Verteidiger zur Verfügung gestellt bekommen. Ich erkenne, wie jeder dieser Rechtsanwälte behutsam seinen Arm auf die Schulter seines Schützlings legt. Der Teufel kann nur wegschauen. Bei diesen Menschen im Bild geht er leer aus.

Und wie passt dieses Bild zum Osterfest? Das ist einfach. Mit Jesus Christus am Kreuz ist beim jüngsten Gericht ab sofort Rechtsbeistand zugelassen. Er ist für deine Sünden gestorben und ist deshalb nicht nur dein Verteidiger, sondern hat durch seinen Tod bereits für deine Schuld bezahlt. Das ist die Botschaft zu Ostern.

Mit Jesus Christus am Kreuz, stellt dir Gott aus Gnade einen Verteidiger zur Verfügung. Ob du ihn zum jüngsten Gericht mitnimmst oder den Rechtsbeistand ablehnst, dass ist tatsächlich deine ganz persönliche Entscheidung.

Leider gibt es noch Menschen, die diesen Rechtsbeistand ablehnen. Sie sind sich entweder ihrer Schuld nicht bewusst oder sind der Meinung, sie könnten sich selbst verteidigen. Dabei sagt die Bibel, dass wir alle von Geburt an Sünder sind und Rechtsbeistand benötigen, um vor Gott bestehen zu können.

Ich wünsche mir also für dich, dass du diesen Rechtsbeistand annimmst, den Gott dir durch seinen Sohn Jesus Christus anbietet. Denn, er liebt Dich so sehr, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben (Joh. 3,16).

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