Impulsarchiv


Dezember 2017

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes
wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe
damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten
des Todes und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
Luk. 1, 78-79

Was bringt uns die Zukunft?

Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Menschen schon seit vielen Jahren. Manche machen es privat, sich selbst betreffend, andere wiederum müssen es wegen ihres Berufs machen. Es gibt mittlerweile viele Forschungsinstitute, die herausfinden müssen, was in der Zukunft „IN“ – gefragt, oder „OUT“ – nicht gefragt sein wird. Ganz unterschiedliche Fragen sind das:

  • Wie hoch werden nächstes Jahr die Staatsverschuldung und die Lebenshaltungskosten sein?
  • Welche Aktien werden im Preis steigen, welche fallen?
  • Die Automobilhersteller müssen herausfinden, welche Modelle werden in der nahen Zukunft gefragt sein? Welche Modelle muss man bauen? Welche auslaufen lassen?
  • Welcher Kleidungsstil wird nächstes Jahr kommen? – Was soll man kaufen, um im Trend zu bleiben und was kann man in die Kleiderspende abgeben?
  • Wie wird das Wetter am Wochenende? Kann man einen Ausflug in die Natur wagen, oder soll man lieber zuhause bleiben?

Solche oder ähnliche Fragen beschäftigen die Menschen und oft wird sich an den Prognosen und Voraussagen orientiert.
Aber wie sicher sind denn Prognosen und Voraussagen?
Kann man sich ganz und gar darauf verlassen?

So mancher hat sich auf seine Wetter-App verlassen – und stand dann doch im Regen. Oder hat sich für die Aktie entschieden, die auf der Börse ganz abgestürzt ist. Alle diese Prognosen werden von Menschen gemacht und Menschen können sich irren. Sie kennen die Zukunft nicht und wissen nicht genau, was sie uns bringen wird. Die Zukunft kennt nur Gott allein – denn er macht die Zukunft. Und das Wichtigste davon hat er, durch den Heiligen Geist, den Menschen kundgetan. Zacharias, erfüllt von dem Heiligen Geist, weissagt: Gott wird uns Menschen besuchen, ein Licht aus der Höhe, um unsere Finsternis zu erhellen und uns zu zeigen, dass wir uns ohne ihn im Schatten des Todes auf dem falschen Weg befinden. Er kennt den Weg, der zum Leben führt. Dieser Weg hat einen Namen: Er heißt Jesus.

Wer ihn hat, der hat das Leben. Das ist die wichtigste Forschung für unsere Zukunft. Zu erforschen in der Bibel, dem Worte Gottes. Dazu sollten wir uns die Zeit nehmen, denn darin werden wir die Ewigkeit bei Gott finden.

November 2017

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und
will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

Hesekiel 37,27

Wenn Menschen Gott vergessen und verlassen, wenn sie mit ihm einfach nichts anfangen können und sich deshalb was Anderes suchen, wenn sie ihm sogar feindlich begegnen, so möchte Gott nichtsdestotrotz nur Eines: Er möchte bei ihnen sein. Er möchte bei ihnen wohnen und ihr Gott sein und sie sollen sein Volk sein. Diese Botschaft lässt Gott seinem Volk Israel schon im Alten Testament durch den Propheten Hesekiel mitteilen und auch uns gilt dasselbe Wort dieses Gottes heute.

Spazieren wir heute durch die Supermärkte und viele andere Läden werden wir daran erinnert, dass bald Weihnachten ist. Wir dürfen uns aber auch an diesen Monatsspruch für November erinnern, denn durch Weihnachten bekräftigt Gott sein Wort und zeigt uns, wie treu er an seinem Versprechen an uns festhält.
Gott selbst ist als Mensch auf diese Erde gekommen, um unter uns zu wohnen. Doch das war nur der erste Teil des Versprechens.
Er hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung erkauft, sodass er unser Gott ist. Wir gehören ihm. Und gleichzeitig ist uns die Möglichkeit gegeben, sein Volk zu sein. Durch sein Opfer sind wir würdig, sein Volk zu sein. Gott hält sein Versprechen. Seinerseits ist ALLES getan.

Oktober 2017
Danke

„Hast Du auch schon Danke gesagt?“ Wer kennt diesen Satz nicht aus seiner Kindheit? Ich persönlich habe ihn sehr häufig von meinen Eltern gehört. Selbtsverständlich habe ich das dann auch an unsere Kinder weitergegeben. „Bedankt euch brav, wenn ihr etwas geschenkt bekommt oder euch geholfen wird“, es gehört nämlich zum guten Ton.

Mittlerweile erinnert mich keiner mehr daran, dankbar zu sein. Schließlich habe ich es ja bereits vor 30 Jahren gelernt und mich muss jetzt auch keiner mehr daran erinnern, mich zu bedanken, oder etwa doch?

Paulus ruft in seinen Briefen (u. A. im 1. Thessalonicher 5,18) die Gemeinden dazu auf, stets dankbar zu sein und zwar in allen Dingen. Schließlich ist es eine von vielen christlichen Tugenden, die zu einem erfolgreichen Leben als Christ führen. Fragen wir uns jetzt aber mal selbst, ob wir tatsächlich in allen Dingen dankbar sind. Ist es nicht schon so, dass wir oft viele Dinge als völlig selbstverständlich ansehen und vergessen, Gott dafür zu danken. Hier ein paar Beispiele:

Danke für einen Job, Danke für Essen, Danke für das Dach über dem Kopf, Danke für Ehe, Familie, Kinder, Eltern, Geschwister, Danke für Gesundheit, Danke für Gemeinde, Danke für Freizeit, Danke für Freunde, usw…. Alles Dinge, die wir als selbstsverständlich ansehen und dann völlig vergessen in unser Gebet einzuschließen.

Was aber ist das Großartigste, wofür wir Gott danken können?

Es ist etwas, wofür jeder danken kann. Ob arm oder reich. Ob krank oder gesund. Ob arbeitslos oder berufstätig. Hierfür kann jeder danken:

…Hab Dank, denn Du gabst Jesus deinen Sohn…“

Dieses Lied erinnert mich immer wieder daran, dass, egal wie es mir geht, ich Gott immer dafür danken kann und auch sollte, dass er seinen Sohn Jesus Christus für mich geopfert hat.

Heute möchte ich dich daran erinnern, Gott dafür zu danken, dass Jesus auch für deine Sünden gestorben ist.

September 2017

Überraschungen, wer kennt sie nicht von uns. Ein Geschenk, das wir nicht erwartet haben – eine Begegnung, mit der wir nicht gerechnet haben – oder eine gute Diagnose vom Arzt, die wir ganz anders befürchtet haben. Gute, positive Überraschungen.

Im Monatsspruch für September spricht Jesus auch von einer Überraschung: „Und seht, es sind Letzte, die werden Erste sein und Erste, die werden Letzte sein.”
Lukas 13,30

Mit diesem Wort will Jesus uns vorbereiten auf die letzte, entscheidende Begegnung in unserem Leben, die jeder einmal – früher oder später – mit ihm haben wird.

Da wird er zuvor von jemandem gefragt: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Und Jesus antwortet: Ringt danach, dass ihr durch die enge Pforte eingeht! Und in der Bergpredigt wiederholt er: Die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt und es sind wenige, die ihn finden.
Matth. 7,14

Darf ich fragen – sind wir, bist Du, auf diese letzte Begegnung mit Jesus vorbereitet?
Ringst Du noch – kämpfst  Du noch um den schmalen Weg und die enge Pforte?
Und was wäre, wenn diese Begegnung mit Jesus überraschend früher käme, als Du heute denkst?

Lasst uns diese Zuversicht haben, dass in allem Ringen und Kämpfen es Jesus sein wird, der auch mit uns zu seinem Ziel kommen wird.

Denn ich bin darin guter Zuversicht, dass der, der in euch angefangen hat das gute Werk, es auch vollenden wird bis an den Tag Jesu Christi.
Philipper 1,6

Juli 2017

So seht nun darauf, wie ihr zuhört.
Lk. 8, 18

Eines der am meisten benutzten Worte in der Bibel ist das Wort „Hören“. Und fast immer folgt auf das Hören eine Reaktion:

Als Marta nun hörte, dass Jesus kommt, ging sie ihm entgegen.
Joh 11,20

Als sie das hörten, schwiegen sie still und lobten Gott und sprachen …
Apg 11,18 

Denn als sie das hörten, wurden einige verbittert, aber nicht alle, die von Ägypten auszogen unter Mose.
Hebr 3,16 

 

Es ist also wichtig, wie wir zuhören. Wie hören wir denn zu?
Manchmal hören wir nur, was wir hören wollen. Oft lassen wir den anderen nicht ausreden oder überlegen uns Gegenargumente, während er redet.

Auch Jesus haben die Menschen unterschiedlich zugehört:
Die Jünger hörten mit einem Geist, der gerne verstehen wollte, und in der Bereitschaft zu Glaube und Gehorsam. Die anderen hörten entweder teilnahmslos zu, oder aus Neugier oder offener Feindschaft.

Was sein Wort in uns ausrichtet, hängt also sehr stark davon ab, wie wir zuhören. Wenn wir uns von Jesus verändern lassen wollen, werden wir sicher anders zuhören, als wenn wir uns nicht verändern lassen wollen. Wenn wir von Jesus Wegweisung erwarten, werden wir sicher anders zuhören, als wenn wir unseren Weg selbst bestimmen wollen.

Dem, der IHM zuhört, gibt Jesus die großartige Verheißung:

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
Joh. 10, 27+28 

Juni 2017

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Apostelgeschichte 5, 29

Standfestigkeit und Rückgrat auch dort zu beweisen, wo man angegriffen und verurteilt wird – das ist nicht leicht.
Nach Christi Himmelfahrt (für Jesus war es wirklich ein Vatertag, weil er zu seinem und unserem himmlischen Vater zurückkehrte), dem Pfingstwunder (der heilige Geist erfüllt die Jünger und ermöglicht ihnen das Evangelium in vielen Sprachen zu predigen) und der Pfingstpredigt von Petrus (bei der 3000 Menschen auf einen Schlag zu Jesus-Nachfolgern wurden) war die erste weltweite christliche Gemeinde in Jerusalem entstanden. Sie ließen sich von den Aposteln anleiten, wuchsen als Gemeinschaft zusammen und teilten miteinander das Abendmahl und das Gebet.

Hört sich soweit ja sehr gut an. Zu gut, befanden die damaligen Geistlichen Führer der Juden, auch Pharisäer genannt. Aus Neid auf den Segen und die Wundertaten der Apostel ließen sie diese kurzerhand ins Gefängnis schmeißen.

Nach einem weiteren Wunder (Apostelgeschichte 5, 17-33) stehen die Apostel plötzlich vor dem hohen Rat und werden zum Schweigen über Jesus Christus aufgefordert. Der Druck der ganzen und vor allem mächtigen Öffentlichkeit liegt konzentriert auf ihren Schultern. Sie sind selbst mit der gegründeten Megagemeinde total in Unterzahl. Die meisten Menschen um sie herum teilen ihren Glauben nicht und bezeichnen die Christen belächelnd als naiv und Träumer. Wenn selbst das Gefängnis sie nicht vom reden abhält, welches wäre die nächste, härtere Strafe?

Viele schlechte Nachrichten. Dem einen oder anderen wäre das Rückgrat jetzt gebrochen. Aber die Apostel zeigen Standfestigkeit und geben mit dem obigen Monatsspruch ein klares Statement für ihren Gottesgehorsam ab. Sie bleiben am Leben, können weiter nicht von der Liebe Gottes schweigen und sorgen dafür, dass die rettende Botschaft von Jesus Christus bis heute Milliarden von Menschen erreicht hat.

“Die Apostel hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in deren Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus.” Apostelgeschichte 5, 42

Mal ganz ehrlich, könntest du die beste Botschaft der Welt für dich behalten oder verleugnen?

“Hier stehe ich und kann nicht anders, Gott helfe mir. Amen.” – Martin Luther auf dem Reichstag 1521 in Worms in einer ähnlichen Situation wie die Apostel

  • Wer darf in deinem Leben am meisten bestimmen?
  • Wie steht es um deine Standfestigkeit in Drucksituationen rund um deinen Glauben?
  • Wie bereitest du dich darauf vor? (Bibel, Gebet, Austausch mit Christen)

Mai 2017

Gute Nachricht: Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Lukas 24,6

Jesus hat den Tod überwunden – er lebt. Die ersten Empfänger dieser guten Nachricht hatten nicht damit gerechnet. Frauen kommen mit der Absicht, den verstorbenen Jesus zu balsamieren. Was dann kommt, haben sie nicht erwartet. Am Grab angekommen begegnet ihnen ein Engel mit dieser Botschaft und der entsprechenden Erklärung dazu:

„Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war und sprach: Der Menschensohn muss überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.“ Lukas 24, 6-7

Nun, da alles einen Sinn ergibt, machen die Frauen sich auf den Weg, um dieses außergewöhnliche Erlebnis zu verkünden. Doch sie stoßen mit ihrem Bericht auf taube Ohren – man glaubt ihnen einfach nicht. Nichtsdestotrotz kommt der Stein ins Rollen und nach und nach verbreitet sich die gute Nachricht.
Ich stelle oft fest, dass die besten Argumente und Beweise nicht helfen und frage mich, wie ich wohl auf diese Botschaft reagiert hätte. Jesus lebt – ich will mich selbst davon überzeugen.

Wie reagierst du?

April 2017

Psalm 139

Ein junges Ehepaar beklagt den tragischen Verlust ihres Kindes. Das kleine Baby ist gerade mal fünf Monate alt geworden und die Eltern fragen sich jetzt natürlich „Warum“?

In ihrer großen Trauer suchen sie Rat bei ihrem Pastor. Sie stellen ihm die Frage: „Warum hat Gott das zugelassen, warum musste unser Kind sterben?“ Der Pastor ist natürlich ergriffen und spürt den tiefen Schmerz der Familie. Aber die Frage nach dem „Warum“ kann er nicht beantworten und so gibt er offen zu „Ich weiß es nicht“!

Die Antwort des Pastors hat mich sehr überrascht. Er war ganz offen und ehrlich und musste zugeben, auch als studierter Theologe ist man nicht in der Lage auf alle geistlichen Fragen Antworten zu finden.

Diese Begebenheit erinnert mich an Psalm 139 und daran, dass unser menschlicher Verstand begrenzt ist. Dies zu akzeptieren fällt uns aber häufig sehr schwer.

In Psalm 139 versucht David Gott zu verstehen und zu begreifen, erkennt aber auch, dass sein Verstand hierbei auf Grenzen stößt.

Anstatt jedoch alles daran zu setzen Gott zu verstehen oder ansatzweise Gottes Weisheit zu erreichen, verlässt sich David voll und ganz darauf, dass Gott ihn jederzeit umgibt und bei ihm ist.

Diese Gewissheit und das grenzenlos Vertrauen auf Gott, insbesondere in schweren Zeiten, wünsche ich auch Dir.

März 2017

Es geschah aber, als die Zeit gekommen war, das Jesus weggenommen werden sollte, da richtete er seinen Blick fest darauf, nach Jerusalem zu gehen.
Lukas 9,51

Wir kennen es alle nur zu gut – für jedes Ziel, das erreicht werden will, ist Verzicht unausweichlich. Ob der Sportler, der den Wettkampf gewinnen will, der Kranke, der die Gesundheit zurück gewinnen will, oder der Schüler/Student, der die Prüfung bestehen will. Sie alle verbindet dies eine – sie müssen auf etwas verzichten.

Genau Anfang März fängt dieses Jahr die Fastenzeit an. Fasten bedeutet so viel wie (fest)halten, beobachten, bewachen. Wer eine bestimmte Zeit auf lieb gewordene Gewohnheiten verzichtet, der kann beobachten, dass er wacher, aufmerksamer und achtsamer wird. Die Fastenzeit will unseren Blick schärfen für das, was an Ostern für uns geschehen ist: Jesus, der Sohn Gottes, gibt sein Leben für dich und mich, er nimmt unsere Schuld auf sich und zieht uns mit in sein Leben, das auch an den Gräbern dieser Welt nicht zu Ende ist.

Ich wünsche uns, dass egal worauf wir verzichten, wir dabei Jesus sehen, der ein viel größeres Opfer für uns vollbracht hat.

Er gebe uns erleuchtete Augen des Herzens, damit wir erkennen, zu welcher Hoffnung wir von ihm berufen sind.
Epheser 1,18

Januar 2017

Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.
Lukas 5,5

Nach einer harten und erfolglosen Nachtschicht sind die Jünger müde. Nur noch die Netze waschen und dann Ruhe. Schlafen. Die Enttäuschung der erfolglosen Nacht hinter sich lassen. Kraft sammeln für die nächste Nachtschicht. Da steht Jesus plötzlich vor ihnen, steigt in das Boot von Petrus und bittet ihn, etwas vom Ufer weg zu fahren, weil er dem Volk eine Predigt halten will.

Kann er nicht vom Land aus zum Volk sprechen? Muss er ausgerechnet jetzt das Boot von Petrus benutzen und Petrus auch noch mit einspannen, ihn von der Arbeit abhalten und ihn um seinen wohlverdienten Schlaf bringen? Und dann noch dieser Auftrag: Mitten am Tag hinausfahren und wo es am tiefsten ist die Netze auswerfen. Da fängt man doch keinen Fisch! So tief hinunter, wo die Fische sich um diese Zeit aufhalten, reichen die Netze doch gar nicht. Auf Grund all dessen, was Petrus über das Fischen gelernt hat und auf Grund all seiner Erfahrung in diesem Handwerk würde er das niemals machen. Sein Wissen und seine Erfahrung sagen ihm: „Das ist sinnlos.“ Der gesunde Menschenverstand lehnt sich auf. Petrus entscheidet sich. Weil Jesus es gesagt hat, auf sein Wort hin und gegen die eigene Überzeugung, fährt Petrus hinaus.

Wir sind jetzt in ein neues Jahr eingetreten. Viele neue Herausforderungen warten auf uns. Viele Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Werden wir uns dabei nur auf unseren „gesunden Menschenverstand“ verlassen? Wird unser Wissen und unsere Erfahrung maßgeblich sein? Oder werden wir es auch mal wagen, uns auf „sein Wort“ einzulassen?