Kinderstunde und Jungschar feiern den Reformationstag

So wie jedes Jahr um diese Zeit feierten die Kinder unserer Gemeinde den Reformationstag. Gerade die Kleinen von uns denken am 31. Oktober sofort an „Halloween“ – an das gruslige Verkleiden, das Von-Tür-zu-Tür gehen und das Süßigkeiten einsammeln.

Dabei wollen wir gerade den Kindern zeigen, dass der 31. Oktober an den Reformationstag erinnern soll. Aus diesem Grund bereitet das Jungschar- und Kinderstundenteam für Kinder von 5 bis 12 Jahren diesen Abend mit Gesang, einem Thema, Essen und Spielen vor. Dieses Jahr war das Thema „Gottes (unbekannte) Helden".

In der Bibel werden sehr viele Helden dargestellt. Auch Martin Luther ist ein Held Gottes, denn durch ihn können wir im Wort Gottes lesen und es verstehen. Und auch wir können Gottes Helden wer-den, indem wir ihn ehren und seine Gebote halten.

Die restliche Zeit konnte von den Kindern für Actionspiele oder zum Basteln von Karten genutzt werden. Statt Erschrecken und Erpressen von Süßigkeiten wurde also ein spaßiges ProRefo gefeiert!

Jungscharaktion im Takka Tukka Land

Am Freitag den 21.10.2016 begaben sich 17 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren und 5 Erwachsene – bewaffnet mit Schlaf-zeug und Sportsachen – ins Takka Tukka Land in Gifhorn!
Dort erwartete sie pure ACTION! Neben Trampolins, einer Hüpfburg, vielen kleinen – sehr außergewöhnlichen – Fortbe-wegungsmitteln, einem Bällebecken und einem Krokodil, das so manche Kinder verschluckte, gab es auch ein Fußballfeld für alle Liebhaber. Nach leckeren Pommes und Chicken Nuggets begann der Abend dann offiziell mit einem Wettkampf zwischen drei Gruppen: den Groschen, den Schäfchen und den Kindern (Lukas 15). Ziel war es, möglichst viele Wäscheklammern für das Team zu sammeln. Ehrgeiz und Schweißperlen waren vorprogrammiert. Alle Kinder gaben ihr Bestes!

Im Anschluss ging es in der Geschichte auch um einen Wettkampf, nämlich um den „Wettlauf des Lebens“. In der Geschichte von Willi Waschbär, der immer wieder vom richtigen Weg abkam, war es König Leo, der Willi suchte und ihm half, auf das Ziel zu schauen. Auch wir kommen immer wieder von unserem Weg ab und schauen nicht auf das Ziel: Jesus Christus. Er sucht jeden von uns, als verlorene Groschen, Schäfchen oder Kinder. Was können wir in solchen Situationen zu Gott sagen?

„Sorry“ Wir machen immer wieder Fehler und sind nicht perfekt und müssen deshalb um Vergebung bitten.

„Thank you“ Das ist möglich, weil Jesus für unsere Schuld am Kreuz bezahlt hat! Dafür können wir ihm nicht genug danken.

„Please“ Und trotzdem sollen wir versuchen, bessere Menschen zu werden. Doch ohne Gott können wir das nicht schaffen. Er freut sich, wenn wir ihn darum bitten, uns zu helfen und wird es gerne tun – genau so wie König Leo.

Dann begann ein langer Abend des Spielens, bis in die späten Abendstunden. Um 0 Uhr suchten sich dann alle Kinder einen Schlafplatz. Ob in dem Hauslabyrinth, auf dem Trampolin oder auf Matten – ganz nach individueller Vorliebe.

Nach einer kurzen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück endete das Beisammensein um halb elf, als die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden.
Und alle waren sich einig:
Das war eine richtig coole Aktion!

Open Doors, Christenverfolgung heute

Am 05.11. beschäftigte uns ein sehr wichtiges, aber zugleich auch betrübliches Thema. Jens Fischer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei Open Doors, informierte über aktuelle Brennpunkte und Nöte von mindestens 100 Millionen verfolgten Christen auf der ganzen Welt.

Open Doors hat als überkonfessionelles Werk die Vision, die Gemeinde Jesu in der Verfolgung zu stärken, um so in den Verfolgungsgebieten weiter Menschen zu Jesus zu führen. Neben dem bekannten jährlichen Weltverfolgungsindex werden weltweit Bibeln zur Verfügung gestellt, geistliche Ausbildungen angeboten, Nothilfen geleistet und Gefangene, sowie Witwen und Waisen unterstützt.

Jens verdeutlichte, dass Jesus seinen Jüngern den Hass der Welt vorausgesagt hatte(Johannes 15, 18-22). Als weltweite Gemeinde sind also alle Christen von der Verfolgung betroffen und haben die Verantwortung, für Glaubensgeschwister in Not zu beten.

Viele Gebete wurden in Gemeinschaft auch an diesem Abend gesprochen, zum Beispiel für Christen in Nordkorea (seit Jahren Nr. 1 des Verfolgungsindex), Bhutan (kleines Land zwischen Indien und China mit buddhistischer und okkulter Prägung) und den Nahen Osten (IS-Terror u. a. in Syrien und Irak).

Die reale, lebensbedrohliche Situation vieler Christen fordert uns zum Handeln auf. Mehr Informationen zu Open Doors, zum monatlichen Gebetsheft und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es auf der Website Opendoors.de

Mama Massai besucht die ChristusBrüderGemeinde

Am 29.09.2016 bekam die ChristusBrüderGemeinde auf dem Wohltberg afrikanischen Besuch aus Tansania. Angelika Wohlenberg-Kinsey, Gründerin des gemeinnützigen Vereins „Hilfe für die Massai e.V.“, kam mit zwei Freunden aus Tansania für einen Vortrag über die Arbeit des Vereins unter dem Hirtenvolk, den Massai. Seit 33 Jahren lebt Angelika Wohlenberg-Kinsey nun in dem Massaigebiet im Norden Tansanias. Zunächst als Krankenschwester und Hebamme, später als Gründerin und Leiterin des Vereins, kümmert sie sich seit Jahrzehnten um die ethnische Gruppe, die sich von der westlichen Kultur gar nicht deutlicher unterscheiden könnte. Die Massai, ursprünglich lebten sie als nomadisches Hirtenvolk, sind bekannt für ihre auffallend traditionelle Kleidung, ihren Schmuck und die großen Kuh- und Ziegenherden, die für sie das Wichtigste sind. Durch Abholzung und die Umfunktionierung zu landwirtschaftlichen und touristischen Flächen ist ihr Lebensraum bedroht. Viele Weideflächen für die Tiere wurden inzwischen als Nationalparks festgeschrieben, in denen der Zutritt für sie nicht mehr gestattet ist. Als umherziehendes Nomadenvolk hatten sie nie einen festen Wohnsitz und Zugang zu Bildung, wodurch sie nun vor Gericht nicht für ihre Rechte eintreten können. Weniger Regen und daher vermehrte Trockenperioden und neue Krankheiten bedrohen außerdem ihre Existenz.

Doch der Glaube an Gott und die Wertschätzung, die die Massai durch die Arbeit des 1997 gegründeten Vereins erfahren, gibt ihnen eine neue Perspektive. Trotz der Umstände haben sie einen Frieden und Freude in ihrem Herzen. Das möchten sie auch mit den Menschen in Deutschland teilen und begeisterten Jung und Alt an diesem Abend mit Gesang und Geschichten aus ihrem Leben. Es wurden Videos und Fotos gezeigt und Angelika Wohlenberg-Kinsey hatte so manche ernste, aber auch lustige Geschichte zu berichten. Durch ihren Verein hat sie bereits vielen Massai geholfen einen Weg zu finden, in dem sie Überleben und sowohl ihre Würde als auch ihre Kultur behalten können. Die eigens gegründete „Naserian English Medium Primary School“ in Malambo ermöglicht den Massaikindern Bildung und die Chance, einen Beruf zu erlernen. Der Schulbesuch der Kinder wird über Patenschaften finanziert. Des Weiteren unterhält der Verein im 300 km entfernten Arusha ein Waisenheim. Die meisten sind Massaimädchen und besuchen eine christliche englischsprachige Grundschule in der Nähe. Darüber hinaus möchte der Verein den Massai auch eine medizinische Behandlung ermöglichen. Seit 2004 führt „Hilfe für die Massai“ in der Nordsteppe mobile Klinikeinsätze durch. Augenoperationen und Hebammendienst sind auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus, welches den Massai Kraft und eine neue Freiheit gibt, die ihr Leben verändert.

Viele Gemeindemitglieder der ChristusBrüderGemeinde und Besucher waren zum einen begeistert von dem herzlichen und sympathischen Auftreten Angelikas und ihrer Massaifreunde Yona und Isack, zum anderen hat sie das Leben der Massai und ihre Herausforderungen sehr bewegt. Auch nach der Veranstaltung haben sich viele mit Yona und Isack unterhalten und Fotos gemacht, während ein kleiner Basar dazu einlud, traditionellen Schmuck und andere Kleinigkeiten zu erwerben. In einem sind sich alle einig: Der Abend war ein voller Erfolg und der Verein „Hilfe für die Massai e.V.“ muss unbedingt weiterhin unterstützt werden.

Weitere Informationen findet ihr unter massai.org.

Sommercamp 2016 - Das Drehbuch deines Lebens

Zum nunmehr elften Mal lud die ChristusBrüderGemeinde in diesem Jahr zum Sommercamp, das unter dem Motto „Das Drehbuch deines Lebens" stehen sollte, ein. Über 100 Kinder und Jugendliche folgten der Einladung in die Marsberg Hills und fanden sich in der Rolle der Nominierten wieder. Nominiert für die größte Auszeichnung des Showbusiness – den Oscar. Doch vor der großen Verleihung erlebten die Teilnehmer in der Zeit vom 03.07. bis 08.07.2016 eine Woche, die  von freudiger Erwartung, vielen Vorbereitungen und packenden Stories geprägt war. Tag für Tag lernten unsere jungen Schauspieltalente von Vorbildern, die bereits Rollen in den größten Geschichten aller Zeit verkörpert haben.Zuerst beschäftigten sie sich mit Onesimus, einem Sklaven, der zunächst seinem Herrn entlaufen und ihm auf dramatische Weise unnütz geworden ist.  Allerdings erfährt Onesimus auf seiner Flucht eine grundlegende Wandlung und lernt einen Fürsprecher kennen, der eine Heimkehr in das Haus seines Meisters möglich macht.

Auf das Drama folgte die Action. Die Jünger Jesu stehen im Mittelpunkt, als es darum geht, dass Jesus überraschend Menschen, die völlig ungeeignet erscheinen, dazu einlädt, ihm nachzufolgen und die Jünger damit vor eine lebensverändernde Entscheidung stellt.

Ein wahrer Krimi ist die Geschichte von Daniel. Als junger Mann gerät er in die babylonische Gefangenschaft, erlebt dort einen steilen Aufstieg und wird schließlich das Ziel einer hinterhältigen Intrige. In dieser herausfordernden Zeit beweist er, dass seine Liebe und Treue zu Gott allen widrigen Umständen trotzt.

Abenteuerlich geht es im Leben von Josef zu. Er wird von seinem Vater geliebt, von seinen Brüdern verkauft, von seiner Herrin ins Gefängnis geworfen und schließlich vom Pharao in eine Position mit viel Macht und Verantwortung erhoben. Ein Lebensweg voller Wendungen und Überraschungen.

Mit einer riesigen Überraschung endet schließlich auch die große Oscarverleihung. Ohne vorherige Ankündigung wird der Oscar für das beste Drehbuch verliehen. Die anfängliche Verwirrung weicht sofort einer angespannten Erwartung, denn allen Beteiligten ist bereits während der Laudatio klar, dass es sich hier um die uneingeschränkt wichtigste aller Kategorien handelt. Als die Worte „And the Oscar goes to … GOTT“ erschallen, bricht der Saal in Jubel aus. Die anschließende Erklärung der Jury verdeutlicht, dass allein Gott der Oscar für das beste Drehbuch gehört. Er ist derjenige, der die Drehbücher für Onesimus, die Jünger, Daniel, Josef und noch viele weitere geschrieben hat. Er ist es auch, der ein Drehbuch für jedes Leben schreiben möchte und schreibt.

Der zentrale Gedanke, den unsere jungen Schauspieler aus ihrer Woche in den Marsberg Hills mit nach Hause nehmen ist, dass es nichts Besseres gibt, als diesem Drehbuch - dem Plan Gottes für das eigene Leben- zu folgen.

Mittendrin statt Nebenan - Tag der offenen Tür

Am 21.08.2016 lud die ChristusBrüderGemeinde zu einem Tag der offenen Tür und stellte sich somit Nachbarn und Interessierten auf dem Wohltberg vor.

Der Gottesdienst wurde mit einem fröhlichen „Willkommen im Vaterhaus" vom Kinderchor der ChristusBrüderGemeinde eröffnet.
Um den Gästen einen Einblick in das Gemeindeleben zu geben präsentierte die Gemeinde ihre Veranstaltungen und Gruppen - angefangen bei der Krümelkiste bis hin zum Seniorenkreis.

Die Predigt ging darauf ein, dass es jedem ein Anliegen ist, mit seinen Nachbarn gut auszukommen. In Amerika beispielsweise werden keine Kosten und Mühen gescheut, denn dort ist es üblich, neue Nachbarn mit einem selbstgebackenen Kuchen willkommen zu heißen und sich vorzustellen. Wir, die ChristusBrüderGemeinde, haben unsere Gäste mit Flyern zu einem besonderen Gottesdienst und anschließendem Mittagessen und Kennenlernen eingeladen und haben uns über jeden Besucher gefreut, der unserer Einladung gefolgt ist.

Doch nicht nur wir wollten uns vorstellen. Auch Jesus war mal in der Situation, sich vorstellen zu müssen. Als er als Baby auf die Welt kam, kannte ihn niemand, doch er wurde den Menschen damals auf besondere Weise vorgestellt. Ob Engel, die noch vor der Schwangerschaft von ihm berichteten oder Tauben, die vom Himmel fuhren - Gott der Vater hat ebenfalls keine Mühe gescheut, um seinen Sohn in der Welt vorzustellen. Diese Ereignisse führten dazu, dass heute eigentlich jeder Jesus Christus kennt - oder zumindest schon mal von ihm gehört hat.

Wir als Gemeinde stellen Jesus auch heute noch in den Mittelpunkt und machen es uns zum Ziel, ihn in der Welt vorzustellen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden beim Mittagessen und anschließendem Kuchenbuffet zahlreiche Gespräche geführt. Darüber hinaus hatten die Besucher die Möglichkeit, die frisch renovierte Kirche zu besichtigen und sich an verschiedenen Ständen im Gemeindehaus über die Gruppen zu informieren.

Trotz des durchwachsenen Wetters war es ein sehr gelungener Tag, der unter dem Segen unseres Herrn stand. Wir sind dankbar für jeden Besucher und jedes Gespräch.

 

Wöchentliche Veranstaltungen der ChristusBrüderGemeinde

Gemeindeveranstaltungen

Freitag

20:00 Uhr

Volleyball/Fußball

 

1-2-3-Schule Westhagen/ im Wechsel

Samstag

19:00 Uhr

Wochenschlussandacht / Gebetsstunde / Bibelstunde

 

im Wechsel

Sonntag

11:00 Uhr

Gottesdienst

 

 

Kinder- und Jugendveranstaltungen

Mittwoch

19:00 Uhr

Jugendstunde

Ab 16 Jahren

 

Donnerstag

10:00 Uhr

Krümelkiste

Muttis & Babys (0 - 5 Jahre)

 

16:30 Uhr

Kinderchor

 

 

Samstag

19:00 Uhr

Teeny

Ab 13 Jahren

 

Sonntag

11:00 Uhr

Schäfchengruppe

1 bis 4 Jahre

Kinderbetreuung während des Gottesdienstes

Kinderstunde

5 bis 8 Jahre

Jungschar

9 bis 12 Jahre

 

 

Hilfe für die Massai

Einweihung unserer Kirche

Am 01. Mai 2016 feierten wir, die ChristusBrüderGemeinde Wolfsburg, den lang ersehnten Gottesdienst zur Einweihung der neuen Kirche auf dem Wohltberg. Nach etwa zwei Jahren der Verhandlungen und Vorbereitungen war es nun endlich soweit: Die ehemalige katholische St. Joseph-Kirche ging in unseren Besitz über.

Zu Gast waren neben den Gemeindemitgliedern auch Vertreter aus Politik und Landeskirche. Pastor Frank Morgner aus der Stadtkirchengemeinde führte durch die Liturgie. Die Predigt unter dem Motto „Wir feiern heute Gott" wurde von Pastor im Ruhestand Reiner Keupp gehalten. Pfarrer Hoffmann von der katholischen Kirche sowie Bernd Steinke, Kirchenvorstandsvorsitzender der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde, und Ortsbürgermeister Mitte-West, Adam Ciemniak, bereicherten den Festgottesdienst mit Grußworten. Darüber hinaus engagierte sich unser Jugend- und Gemeindechor an dem großen Tag.

In diesem Gottesdienst wurde deutlich: Einerseits war es ein großer, freudiger Tag für uns, da wir nun endlich nach 12 Jahren unsere eigenen Räumlichkeiten besitzen. Andererseits wurde mit einem weinenden, aber dankbaren Auge auf die zurückliegenden Jahre geblickt, in der eine enge Freundschaft mit der Stadtkirchengemeinde entstanden ist. Vertreter von beiden Seiten versicherten, dass die Zusammenarbeit trotz der räumlichen Trennung weiterhin fortbestehen werde.

Besonders war der Moment, in dem ein persönlicher Dank an Pastor Frank Morgner ausgesprochen wurde. Alle Kinder unserer Gemeinde, die von Pastor Morgner getauft wurden, standen mit angezündeten Taufkerzen vorne und der Jugendchor sang ein herzliches „Gott segne dichʺ.

Im Anschluss an den Gottesdienst ließen wir den Tag mit unseren Gästen mit einem Grill- und Kuchenbuffet unter freiem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein ausklingen.

Wir bedanken uns bei allen Gästen und Unterstützern für eine gelungene Einweihung unserer neuen geistlichen Heimat.