Monatsspruch

Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.

Philipper 1,9
 

Impuls
Juli

So seht nun darauf, wie ihr zuhört.
Lk. 8, 18

Eines der am meisten benutzten Worte in der Bibel ist das Wort „Hören“. Und fast immer folgt auf das Hören eine Reaktion:

Als Marta nun hörte, dass Jesus kommt, ging sie ihm entgegen.
Joh 11,20

Als sie das hörten, schwiegen sie still und lobten Gott und sprachen …
Apg 11,18 

Denn als sie das hörten, wurden einige verbittert, aber nicht alle, die von Ägypten auszogen unter Mose.
Hebr 3,16 

 

Es ist also wichtig, wie wir zuhören. Wie hören wir denn zu?
Manchmal hören wir nur, was wir hören wollen. Oft lassen wir den anderen nicht ausreden oder überlegen uns Gegenargumente, während er redet.

Auch Jesus haben die Menschen unterschiedlich zugehört:
Die Jünger hörten mit einem Geist, der gerne verstehen wollte, und in der Bereitschaft zu Glaube und Gehorsam. Die anderen hörten entweder teilnahmslos zu, oder aus Neugier oder offener Feindschaft.

Was sein Wort in uns ausrichtet, hängt also sehr stark davon ab, wie wir zuhören. Wenn wir uns von Jesus verändern lassen wollen, werden wir sicher anders zuhören, als wenn wir uns nicht verändern lassen wollen. Wenn wir von Jesus Wegweisung erwarten, werden wir sicher anders zuhören, als wenn wir unseren Weg selbst bestimmen wollen.

Dem, der IHM zuhört, gibt Jesus die großartige Verheißung:

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
Joh. 10, 27+28 

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