Monatsspruch

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Hebräer 11, 1
 

Impuls
Mai

Glauben, Hoffen, Nichtzweifeln; als Kinder Gottes stehen wir in diesen Disziplinen oft vor großen Herausforderungen. Die Tatsache dass es schweres Leid, große Schwierigkeiten oder scheinbar unüberwindbare Hindernisse in unserem Leben gibt und dass Gott es zulässt, stellt unseren Glauben so manches Mal auf eine harte Probe.

Solch eine harte Probe musste auch Abraham erleben. Gott begegnete ihm immer wieder und versprach ihm Nachkommen, so viele Sterne es am Himmel gibt und lange Zeit geschah nichts. 

Abraham hatte keine Zweifel, denn er glaubte Gott (1. Mose 14, 6). Doch mit der Zeit erschien seiner Frau Sara der Glaube angesichts ihres hohen Alters und der damit sinkenden Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden hoffnungslos und das Nichtzweifeln wurde ihr unmöglich. Ja, sie lachte sogar nur noch über die Möglichkeit, in ihrem Alter schwanger zu werden (1. Mose 18, 12).

Von außen betrachtet, ist Saras Lachen verständlich, denn ihre Ansichten sind nur allzu realistisch. Sie glaubte Gott, aber nur im Rahmen ihrer menschlichen Vorstellungskraft. Übrigens konnte sich auch ein Abraham das Lachen nicht verkneifen, wenn er daran dachte, im hohen Alter noch Vater zu werden (1. Mose 17, 17).

Darin zeigt sich der Glaube, den Gott von uns haben möchte. Ein Glaube, der eine feste Zuversicht dessen ist, was man hofft (obwohl zu hoffen schon unmöglich erscheint) und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht (und niemals mehr gedenkt zu sehen).

Sollte Gott denn irgendetwas unmöglich sein (1. Mose 18, 14)?

Er steht zu seinen Versprechen (1. Mose 21).

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